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Thema 4: Emotionsexpression

Emotionsexpression bedeutet, Emotionen in einer sozial akzeptierten Art ausdrücken zu können, also eine bestimmte Emotion verbal und nonverbal effektiv vermitteln zu können. 

Einordnung des Themenblocks

In dem Themenblock „Emotionsexpression“ bekommen die Kinder Trainingsreize, um Emotionen besser ausdrücken zu können. Eine gute Emotionsexpression kann die Entwicklung und Regulierung von Beziehungen, gegenseitigem Verständnis und Konfliktmanagement fördern. Dieser Themenblock ist essenziell für die Emotionsexpression in sozialen Beziehungen (Übungskatalog II) und bildet das Grundgerüst für die wertschätzende und verständnisvolle Sprache der Gewaltfreien Kommunikation (Übungskatalog III).

Dieser Themenblock ist in zwei Unterthemen gegliedert:

Unterthema 1: Vorgegebene Emotionen ausdrücken

In den ersten Übungen dieses Themenblocks lernen die Kinder, solche Emotionen auszudrücken, die ihnen durch die Lehrkraft vorgegeben werden. So können sich die Kinder darauf fokussieren, die Sprache ihres Körpers zu sprechen, ohne zuvor ihre eigenen Emotionen identifizieren zu müssen. Zudem findet so ein leichter Einstieg in dieses sensible Thema statt. Es wird verhindert, dass Kinder von Beginn an ihre eigenen und persönlichen Emotionen vor der Klasse und der Lehrkraft ausdrücken müssen.

Wie schaffen wir das?

Durch Bewegungsübungen, in denen die Kinder eine vorgegebene Emotion auf einer Gefühlskarte pantomimisch darstellen oder verbal ausdrücken sollen, wird die Fähigkeit, vorgegebene Emotionen auszudrücken, geschult. Auf diesem Weg können die Kinder auch den Ausdruck von Emotionen wie z. B. Ekel üben, die in sportlichen Situationen nur selten hervorgerufen werden. In anderen Übungen werden Emotionen mit Bewegungen und/oder einer Geschichte verknüpft und die Kinder drücken mit ihrem eigenen Körper einen emotionalen Charakter aus.

Um beide Komponenten von Emotionen zu berücksichtigen, werden die Emotionen in den Übungen entweder verbal oder nonverbal ausgedrückt oder beide Aspekte miteinander kombiniert. 

Unterthema 2: Eigene Emotionen ausdrücken

Die Kinder lernen, ihre eigenen Emotionen auszudrücken und an andere Personen zu vermitteln, unabhängig davon, wie sie zustande kommen. Es geht darum herauszufinden, wie ich meine Emotion ausdrücken muss, damit sie von anderen Personen erkannt wird. Was passiert in dieser Situation mit meinem Körper? Welche Körperposition nehme ich in dieser Situation ein und was passiert in meinem Gesicht? 

Wie schaffen wir das?

Durch Bewegungsübungen, in denen Situationen und Erfahrungen erzeugt werden, die in Kindern Emotionen hervorrufen. Das Ausdrücken der eigenen Emotionen erfolgt dann durch Pantomime, Bewegung, Sprechen oder durch das Greifen eines farbigen Gegenstandes. Um beide Komponenten von Emotionen zu berücksichtigen, werden die Emotionen in den Übungen entweder verbal oder nonverbal ausgedrückt oder beide Aspekte miteinander kombiniert. 

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