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Thema 1: Emotionsregulation

Emotionsregulation ist die Initiation von neuen oder die Änderung bereits bestehender Emotionen. Außerdem bedeutet Emotionsregulation die Akzentuierung, Verringerung, Unterdrückung oder Aufrechterhaltung emotionaler Reaktionen, wenn sie im aktuellen Kontext nicht zielführend oder unangebracht sind.

Einordnung des Themenblocks

Im Themenblock „Emotionsregulation“ bauen die Kinder emotionale Kompetenzen auf, die ihnen dabei helfen, ihre Emotionen so zu beeinflussen, dass sie selbst sich besser fühlen und sich anderen gegenüber anders verhalten können. Langfristig ist es ein Ziel des Emotionsregulation, dass Konflikte weniger stark eskalieren, und zwar dadurch, dass sie weniger emotional ausgetragen werden.

Dieser Themenblock ist in drei Unterthemen gegliedert:

Unterthema 1: Differenzierung zwischen Emotionen und Verhalten

Die Kinder lernen, dass es einen Unterschied zwischen Emotionen und dem eigenen Handeln und Verhalten gibt. Emotionen zu haben, egal ob angenehme oder unangenehme, ist normal und gehört zum Menschsein dazu. Jede Emotion ist erst einmal in Ordnung. Das gilt aber nicht für jedes Verhalten. Gleichzeitig lernen die Kinder die Vielfalt von Emotionen und Handlungsoptionen in ein und derselben Situation kennen und wertschätzen.

Wie schaffen wir das?

Durch spielerische Bewegungsübungen, bei denen die Kinder sich zu zweit oder in der Gruppe über fiktive Situationen austauschen: Wie würde ich mich in dieser Situation fühlen und was würde ich tun?

Unterthema 2: Strategien zur Emotionsregulation

Die Kinder lernen verschiedene Strategien der Emotionsregulation kennen und wenden diese in konkreten Situationen an.

Wie schaffen wir das?

Durch Bewegungsübungen, die entweder das Hineinversetzen in eine emotionale Situation beinhalten oder die selbst emotionale Momente auslösen. Die entstehenden Emotionen werden mit Hilfe einer neu erlernten Strategie pro Einheit wieder reguliert.

Unterthema 3: Anwendung der Emotionsregulations-Strategien

Die Kinder lernen, die verschiedenen Strategien, die sie im 2. Themenblock kennengelernt haben, immer selbstständiger auszuwählen und anzuwenden. Dabei finden sie für sich heraus, welche Strategie ihnen in welcher Situation am besten weiterhilft. Sie lernen zunehmend, in sich hineinzuhören und zu entscheiden, ob sie eine Auszeit für die Emotionsregulation brauchen.

Wie schaffen wir das?

Durch Bewegungsübungen, die entweder das Hineinversetzen in eine emotionale Situation beinhalten oder die selbst emotionale Momente auslösen. Die entstehenden Emotionen werden mit Hilfe der erlernten Strategien zunehmend selbstständig wieder reguliert.

Hinweis

Uns ist wichtig, dass du alle Unterthemen aus diesem Themenblock behandelst  - wie ausführlich das für deine Schüler:innen sein muss, entscheidest du selbst (siehe S. 3).

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