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Chill-Zone

Wozu gibt es die Chill-Zone?
Die sogenannte Chill-Zone ist der Ort in der Sporthalle, wo die Kinder ab jetzt ihre starken
unangenehmen Gefühle wieder beruhigen und mithilfe der Emotionsregulations-Strategien (für die
Kinder heißen diese einfach „Tricks“) regulieren dürfen. Sie wird in der Übung „Botschaft an mich“
(S. 44) eingeführt und ab diesem Zeitpunkt stetig weiter ergänzt.
Gestaltung der Chill-Zone
Die Chill-Zone ist ein mit Hütchen abgesteckter, circa 4x2 Meter großer Bereich an einem langen
Rand der Sporthalle. Sie wird am besten so aufgebaut, dass sie den Spielfluss während der
Einheiten nicht behindert, aber für die Kinder gut sichtbar und schnell erreichbar ist.
In der Chill-Zone werden zu allen erlernten Strategien passende Bilder aufgehängt. Außerdem
liegen dort weitere Materialien wie Springseile oder Medizinbälle, die für die Tricks gebraucht
werden (z. B. für „Power dich aus“). Für ruhigere Strategien (z. B. „Mein Paradies“, „Taucheratmung“) liegen dort auch ein bis zwei kleine Turnmatten zum Hinsetzen.
Gestalte die Chill-Zone so, wie es für dich und deine Klasse gut passt. Bestimmt haben die Kinder
auch eigene Ideen dazu! Zu Beginn jeder Einheit bauen dann jeweils zwei oder drei Kinder die
Chill-Zone auf.
Selbstständiger Umgang mit der Chill-Zone
Es ist toll, wenn die Kinder irgendwann ganz selbstständig in der Lage sind, in die Chill-
Zone zu gehen und ihre Emotionen zu regulieren. Das braucht aber viel Übung und geht nur
Schritt für Schritt. Gib euch also Zeit und ermutige die Kinder regelmäßig zum Anwenden der
Emotionsregulations-Strategien.
Die Strategien und das Konzept der Chill-Zone können auch super außerhalb der Sporthalle (z. B. in
Klassenleitungsstunden, im Morgenkreis oder im Fachunterricht) genutzt und geübt werden. Und:
Du bist Vorbild für die Kinder. Geh auch selbst immer wieder mal in die Chill-Zone!
Wichtig:
Erkläre den Kindern, dass die Chill-Zone keine beliebige „Pause“-Station oder Möglichkeit ist, sich
zurückzuziehen, wenn es vielleicht mal nicht so viel Spaß macht.
Sie ist dazu da, dass die Kinder dort einen ruhigen Ort haben, um mit einem starken (!)
unangenehmen Gefühl umzugehen, z. B. wenn sie so wütend sind, dass ein Konflikt entsteht –
damit sie im besten Fall anschließend mit einem ruhigeren Gefühl wieder mitmachen bzw. den
Konflikt lösen können.

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