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Methoden zur Entspannung

Body Scan „Aus Beton“

Die Kinder sitzen oder liegen still, optional mit geschlossenen Augen, im Kreis. Die Lehrkraft leitet die Aufmerksamkeit der Kinder langsam von Kopf bis Fuß und verwandelt dabei jeden Körperbereich „in Beton“, d. h. er wird ganz schwer und kann nicht mehr bewegt werden: 

„Deine Haare sind aus Beton. Deine Kopfhaut auch. Deine Stirn wird zu Beton. Dein Gehirn auch. Deine Augen auch….“

Ist der ganze Körper „aus Beton“, kann er entweder auf Signal der Lehrkraft hin direkt wieder ganz lebendig werden oder erst wieder schrittweise auf dem gleichen Weg zurück durch die Benennung der einzelnen Körperbereiche.

Progressive Muskelentspannung

Alle Kinder sitzen oder liegen still im Kreis. Die Lehrkraft leitet die Anspannung und Entspannung bestimmter Muskelgruppen an. Die Kinder spannen einen bestimmten Bereich (z. B. Hände, Arme, Schulter, …) an, halten die Spannung kurz und lassen sie dann wieder los. Die Methode kann auch mit einem Body Scan verbunden werden.

Der stille Kreis

Alle Kinder bis auf ein Kind setzen sich in einen Kreis, schließen die Augen und sind ganz still. Das andere Kind geht um den Kreis herum und tippt einem sitzenden Kind auf die Schulter. Die beiden Kinder tauschen schweigend die Plätze und das neue Kind geht nun um den Kreis herum und tippt ein weiteres Kind an. So nimmt das Spiel seinen Lauf. Nach ca. 5 Minuten beendet die Lehrkraft das Spiel.

Die Kinder öffnen die Augen und überlegen, welche Kinder alle die Plätze getauscht haben.

Variation: Wenn ein sitzendes Kind angetippt wird, geht es in die Umkleidekabine und zieht sich um (=ruhiges Abschlussritual).

Hände drücken

Alle Kinder sitzen im Kreis. Die Lehrkraft drückt die Hand eines Nachbarkindes und schickt den Händedruck dadurch einmal durch den Kreis. Die Kinder geben ihn jeweils weiter an das nächste Kind, bis er bei wieder bei der Lehrkraft ankommt.

Atemübung in Bewegung

Die Kinder bilden stehend einen Kreis. Im Stehen atmen sie ein und heben dabei ihre Hände zum Himmel. Mit der Ausatmung beugen sie ihren Oberkörper nach vorne und lassen ihre Hände Richtung Boden baumeln. Gemeinsam atmen sie fünf Mal ein und aus und bewegen sich dabei auf und ab. Auf Signal der Lehrkraft hin kann die Ausatmung variieren, z. B. zwischen einem lauten Seufzer und einer ganz stillen Ausatmung. 

Mini-Meditationen

Alle Kinder sitzen oder liegen, gerne mit geschlossenen Augen, im Kreis. Die Lehrkraft leitet eine Mini-Mediation (von 3-5 Minuten) an. Hier kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Teil davon können sein:

  • Ein- und Ausatmung (erst Atmung beobachten, dann Steuern, z. B. durch eine längere Ausatmung)

  • Gefühle im Herzen 

  • Gedanken im Kopf

  • Körperempfindungen

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