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Kompetenzmodell

BUNTER BALL ist auf eine vierjährige Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Klassen ausgelegt und folgt dabei einem strukturierten und von Jahr zu Jahr aufeinander aufbauenden Kompetenzmodell, das an die natürliche Entwicklung der Kinder angepasst ist und sich inhaltlich am sozial-emotionalen Lernen orientiert.

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BUNTER BALL– Kompetenzmodell (eigene Darstellung)

Entlang des BUNTER BALL-Kompetenzmodells erarbeiten sich die Kinder im Laufe ihrer Grundschulzeit zentrale sozial-emotionale Kompetenzen, die positiv auf ihre Resilienz einzahlen. Jedem BUNTER BALL-Jahr sind sozial-emotionale Kompetenzschwerpunkte zugeordnet (siehe Abb. 3). Diese dienen als Grundlage für das BUNTER BALL-Curriculum, das für jeden Schwerpunkt konkrete Kompetenzerwartungen formuliert.

Im ersten BUNTER BALL-Jahr lernen die Kinder, ihre Aufmerksamkeit und Körperwahrnehmung zu schärfen, Emotionen wahrzunehmen, zu fühlen, zu verstehen und auszudrücken. Denn mit dem sechsten Lebensjahr entwickeln Kinder immer mehr die Fähigkeit, komplexe Gefühle wahrzunehmen und Gefühle voneinander zu unterscheiden (Berk, 2010). Sie stärken außerdem ihre Kooperationsfähigkeit und bauen Vertrauen zu sich, der Lehrkraft und anderen in der Klasse auf.

Im zweiten BUNTER BALL-Jahr wird darauf aufgebaut und der Fokus verschiebt sich auf das soziale Bewusstsein sowie das Gestalten zwischenmenschlicher Beziehungen. Die Kinder fühlen Empathie, nehmen zunehmend Kontakt zu den anderen Kindern auf, lernen, deren Gefühle und Emotionen wahrzunehmen, und stärken ihre Kommunikationsfähigkeit. Denn im voranschreitenden Grundschulalter entwickeln Kinder zunehmend die Kapazitäten, andere Perspektiven einzunehmen (Berk, 2010).

Im dritten BUNTER BALL-Jahr liegt der Fokus auf Strategien der Emotionsregulation und Konfliktlösung. Mit dem achten Lebensjahr verstehen Kinder, dass unterschiedliche Gefühle gleichzeitig nebeneinander da sein können (Harter & Whitesell, 1989) und entwickeln zudem die Kapazitäten, die eigenen Emotionen zu regulieren (Berk, 2010).

Im vierten und letzten BUNTER BALL-Jahr stärken die Kinder ihr Selbstwertgefühl, um einen fairen Umgang miteinander zu üben – nicht nur in der Sporthalle, sondern auch im Alltag. Dazu bauen die Einheiten auf den schon vorhandenen Selbstregulations-, Kommunikations- und Kooperationskompetenzen der Kinder auf. Fairness wird als Haltung in verschiedensten Konstellationen gefestigt, damit Herausforderungen in der Gruppe transparent, offen und friedlich gemeistert werden können.

Für jedes BUNTER BALL-Jahr stellt In safe hands einen Übungskatalog bereit, der konkrete Interventionsübungen enthält, die auf die Erreichung der jeweiligen Kompetenzerwartungen zugeschnitten sind. Diese Übungen sind eingebunden in die wiederkehrende, rhythmische Struktur einer BUNTER BALL-Einheit.

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